Nocturnal Culture Night 12: 08.-10.09.2017 Kulturpark Deutzen – Tag 1

Das zweite Wochenende im September gehörte erneut dem NCN. Auch in diesem Jahr waren für die so vielen wie unterschiedlichen Bands zahlreiche Besucher vor Ort. Es bildete sich am frühen Freitagabend eine beachtliche Schlange am Einlass. So hatten schon die zeitig am Abend spielenden Bands hohe Zuhörerzahlen.

Me The Tiger

Me the Tiger aus dem Norden Schwedens waren auch in diesem Jahr auf der Bühne. Während die Sängerin im letzten Jahr noch mit Babybauch auf der Amphibühne mit Inbrunst und Herzblut sang, war sie in diesem Jahr bereits mit Nachwuchs und auch einer neuen CD auf kleiner Deutschlandtour unterwegs. Die Zuhörerzahl ihres Auftritts auf der Weidenbogenbühne in diesem Jahr war deutlich gewachsen. Die Leidenschaft in der Stimme wurde honoriert und brachte viele Leute zum Mittanzen und lange anhaltenden applaudieren.

Sturm Café

Kurz darauf brachten Sturm Café gute Laune und witzige Songs im EBM/Synth-Pop-Mix auf die Amphibühne. Das Gespann bot schnelle und tanzbare Stücke, die so einige Zuhörer mitwippen ließen. Aber leider ist auf Festivals die Zeit, welche die Bands für ihre Auftritte bekommen, immer streng bemessen. Und als sich die Zuhörerschaft bei Sturm Café gerade richtig eingegroovt hatte, war es schon wieder vorbei.

Girls under Glass

Danach kamen die Girls under Glass, ein Gothic- Urgestein, das in der heute spielenden Band-Besetzung schon 1986 begonnen hatte und in dieser Zusammensetzung nicht mehr auftreten wird. Beide Sänger – Tom und Volker – präsentierten mit ihren melodischen und kräftigen Stimmen die größten Hits der Band, was mir auch im Nachhinein noch eine wohlige Gänsehaut über den Rücken jagt. Und – für ein Festival ungewöhnlich – bekamen sie nach dem letzten Titel noch einmal fünf Minuten extra – für einen wirklich abschließenden Song.

Zeraphine

Inzwischen spielte Sven Friedrich, der in letzter Zeit sehr viel mit Solar Fake unterwegs ist, auf der Weidenbogenbühne mit seinem Projekt Zeraphine viele altbekannte Stücke. Der wie immer gut gelaunte Sven konnte sich über mangelnden Applaus nicht beklagen.

Covenant

Headliner des ersten Abends war Covenant. Vor der Amphibühne war es rappelvoll und die Stimmung bei der Band wie auch bei den Zuhörern war ausgelassen. Es wurden aber auch keine Club- Hits ausgelassen: „The Edge of dawn“, „Ritual noise“, „Der Leiermann“… Alter Schwede: die Skandinavier können tolle Musik machen!

Wer nun erst warm geworden war, konnte später am Abend bei Bandmitglied und DJ Daniel Myer noch ordentlich abtanzen.

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Autor: Tino Namendorf

Photos: Pyro

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