25. WGT: 12.-16.05.2016 Leipzig – Tag 4

Patenbrigade:Wolff
Patenbrigade:Wolff

Am Sonntag begrüßten wir zunächst eine Menge Gäste an unserem Quartier zum traditionellen Brunch. Da machte uns auch die Kälte wenig aus. Doch am frühen Nachmittag hieß es schon wieder aufbrechen, denn wir wollten den Tag mit einem Besuch beim Verein Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister in Deutschland e.V. (kurz: VEID) beginnen. Dort angekommen trafen wir auf viele Interessierte, die sich zum Akustikkonzert von Patenbrigade:Wolff eingefunden hatten. Die Räumlichkeiten des Vereins konnten die Masse der Besucher gar nicht fassen, so dass einige von draußen zuhören mussten. Was genau dort geboten wurde, erzählt euch die Scratchcat, die im Inneren nah am Geschehen war. Nur soviel – was wir hören durften, hat uns sehr gut gefallen und wir plädieren für eine CD mit diesen Tracks. – by Pitchfairy

Pride and Fall
Pride and Fall

Danach ging es in den Kohlrabizirkus, wo als erstes Pride and Fall aus Norwegen ihren exklusiven Deutschlandauftritt hatten. Die Band aus dem hohen Norden betrat ein wenig schüchtern die Bühne und legte sofort mit ihrem tanzbaren und soliden Futurepop los. Die Besucher in der bereits gut gefüllten Halle begannen auch mit den ersten Klängen zu tanzen und mitzuwippen. Normalerweise haben Opener immer einen ziemlich schweren Stand, aber die Norweger verbreiteten von Anfang an gute Stimmung und das Publikum ließ sich nur zu gern davon anstecken. Die Band spielte viele Hits, aber auch vom neuen Album „Red For The Dead – Black For The Mourning“ wurden gleich zwei neue Tracks vorgestellt. Die CD wird im August erscheinen, wie der Sänger verriet, was die tanzende Menge auch zu einem spontanen Zwischenapplaus animierte. Viel zu schnell verging die gute Stunde Spielzeit, selig grinsend verabschiedeten sich Pride and Fall von einem ebenso selig grinsenden Publikum – natürlich nicht ohne das obligatorische „Rockstar“-Foto, welches die Band von der Bühne aus knipste. Wir waren auch ein bisschen aus der Puste und versorgten uns mit einer leckeren Bowle, bevor die nächste Band startete. – by Pitchfairy

Legend
Legend

Weiter ging es extrem pünktlich mit Legend aus Island. Wir hatten die Band erst vor ein paar Monaten entdeckt und waren nun gespannt. Das Trio kam schnörkellos auf die Bühne, es dröhnte ein Instrumentalstück und dann stieg Sänger Krummi direkt ins Programm ein. Legend bieten elektronische Musik mit rockigen Einflüssen – eher zum Hin-und-Her-Wiegen als zum heftigen Abtanzen. Aber die drei Musiker schafften es, eine einmalige Stimmung aufzubauen, der sich die Zuhörer nur schwer entziehen konnten. Krummi sang meist mit geschlossenen Augen, versank in seine Lieder und transportierte so jede Menge Herzblut. Das Set ging einmal quer durch das Debütalbum „Fearless“, was bereits 2012 erschien. Er lud auch am Ende des Gigs alle an den Merchstand ein, wo es die Möglichkeit des Albumkaufs und des Autogramme-Haschens gab. Die Menge, die sich daraufhin dort versammelte, war schier unüberschaubar und die Band hatte wohl auch nicht genügend CDs dabei. Legend haben sich an diesem Abend viele neue Fans erspielt und nicht nur die sind nun gespannt auf das neue Album, an dem die Band gerade arbeitet. Good job, Legend! – by Pitchfairy

Solar Fake
Solar Fake

Auch wir standen noch in der Warteschlange auf eine Legend-CD, als Solar Fake die Bühne betraten und sich anschickten, eine fette Party mit den WGT-Besuchern zu feiern. Aber zum Glück ist der Kohlrabizirkus eine runde Halle, in der wir auch von unserem Standpunkt aus die Bühne sehen konnten. Sven Friedrich freute sich über die vielen Menschen, die ihm zujubelten und klatschten – ja, die Halle war wirklich voll und alle wollten nun weitertanzen. Diesem Wunsch kam der Berliner gern nach und legte mit einem Best Of-Set los. Er hatte auch via Facebook vor dem Konzert eine Überraschung angekündigt und nun waren alle gespannt, was Sven wohl damit gemeint hatte. Die Auflösung hätte nicht toller sein können, denn beim Track „Never Enough“ meinte der Sänger, er spiele heute mal den Aesthetic Perfection-Remix davon und es erschien Daniel Graves von besagter Band auf der Bühne. Zusammen sangen die beiden den Titel und ließen sich anschließend beklatschen. Sehr coole Geschichte, aber es sollte noch einer draufgesetzt werden. Kurz vor Ende des Sets meinte Sven Friedrich nämlich, er spielt jetzt noch ein Project Pitchfork-Cover, weil ja am Freitag nicht alle ins Konzert reingekommen waren. Seine Wahl war auf „The Dividing Line“ gefallen und just beim ersten Refrain kam plötzlich Peter Spilles aus dem Hintergrund nach vorn und sang einfach mit. Die Halle bebte, die Fans feierten und nun gab es kein Halten mehr. Sehr, sehr großartig, Solar Fake! Damit landete das Konzert auf meiner persönlichen Highlightliste des diesjährigen WGTs! – by Pitchfairy

mesh
mesh

Irgendwie beschlich mich nach diesem Auftritt das Gefühl, dass das Publikum im Kohlrabizirkus ein Stück weit wechselte. Zwischenzeitlich hatte es wohl wieder einen kurzen Einlassstop gegeben, der nun aber aufgehoben wurde, um den wartenden Fans von Mesh den Zugang zu gewähren. Wir hatten uns allerdings auch entschlossen, noch einmal die Location zu wechseln und überließen das Feiern den Fans der Briten. – by Pitchfairy

Unser Weg führte ins Alte Stadtbad, um den Abend mit EBM zu beschließen. Was sich allerdings nicht als brillanteste Idee herausstellte. Auch im Stadtbad drängten sich die Gäste, es war ziemlich voll. Die Location an sich ist durchaus sehenswert. Wir fanden es jedoch viel zu laut und so richtig haben uns die gerade spielenden Plastic Noise Experience nicht vom Hocker gerissen. Da überwog eindeutig das „Noise“ im Bandnamen. Schade! Und leider wurde das auch beim darauffolgenden Gig von Orange Sector nicht wirklich besser. Die waren zwar besser zu verstehen, aber genauso schlecht zu sehen wie die Band vorher und das Gedränge im Saal wurde eher mehr als weniger. Das war uns kein Vergnügen und so verließen wir das Stadtbad recht schnell wieder und machten uns fröstelnd auf den Heimweg. – by Pitchfairy

 

Alex Jahnke
Alex Jahnke

Am dritten Tag des diesjährigen Wave-Gotik-Treffens zog es uns zum VEID e.V., wo Schirmfrau Luci van Org wieder einmal ein wahrlich spannendes Programm zusammengestellt hatte. In der Zentrale des Vereins im Herzen Leipzigs war auch ordentlich Andrang, so dass die Lesung von Autor Alex Jahnke mehr als voll war. Er stellte hier sein neustes Buch „Liebesgrüße aus Neuschwabenland“ vor und sorgte mit den Ausschnitten für diverse Lacher. Wir schauten uns derweil die kleine Ausstellung an, in der Holger Much, Sergej Schell, Luci van Org und Christian von Aster Grafiken und Bilder zeigten, die von den Gästen auch käuflich erworben werden konnten – die Erlöse gingen dann in vollem Umfang dem Verein zu.

Patenbrigade:Wolff
Patenbrigade:Wolff

Eigentlich sollten dann die Herren von Patenbrigade:Wolff ein Akustikkonzert geben – da oben in den Räumen aber so wenig Platz war, wurde das Ganze nach unten verlagert – jedoch nicht vor die Tür, denn es sollte gleich regnen. So wurde einfach der Eingangsbereich im Haus zur Konzertlocation erklärt und so standen die Zuschauer eng gedrängt im Entree und lauschten der Darbietung. Sängerin Antje eröffnete den Reigen mit erotischer Lyrik und Kurzgeschichten – sowohl eigene Werke als auch Stücke von bekannten Schriftsteller wie etwa Erich Kästner. Die zum Teil doch etwas derben Ausdrücke hätte ich ihr erst gar nicht zugetraut, doch insgesamt passten die Gedichte wie „Bordellvorsteher gesucht“ oder „Marie Madeleine“ zu ihrer doch sehr erotischen tiefen Stimme – da konnte einem schon warm werden. Nach dem Lesungsteil, sang sie natürlich auch noch für uns – ein Stück von Sven Friedrich – „den kennen vielleicht auch einige“ – machte den Anfang – „Dreams that never ends“. Mit viel Gefühl und geschlossenen Augen schmetterte die kleine Frau das Lied nur so raus – „War ’ne Premiere übrigens.“ Der Beifall bewies ihr, dass sie ihre Sache doch sehr gut machte. Dann übernahm Stefan Leukert den Platz am Mikrofon. Er beglückte uns mit einigen 80er Jahre Songs in einer akustischen Variante – nur mit Gitarre begleitet. Los ging es mit „Never let me down again“ von Depeche Mode und dann folgte der Bronski Beat-Klassiker „Smalltownboy“. Das Ganze hatte irgendwie das Flair eines Elvis Presley-Stückes – irgendwie cool. Und passend zum Wetter – es regnete ja mittlerweile etwas – stimmte Stefan auch noch „Here comes the rain again“ von Eurhythmics an. Dann war aber immer noch nicht Schluss – Andre Hartung war der Dritte im Bunde, der hier seine Sangeskünste unter Beweis stellte. Er war zwar schon seit acht Jahren bei der Patenbrigade dabei, aber immer noch Azubi. Bei ihm kam die Musik vom Band und zuerst holte er einen alten Hit von Sero.Overdose hervor – also, dass ich „For you“ noch einmal live hören dürfte, hätte ich mir nicht zu träumen gewagt – ich hatte echt Gänsehaut. Für seine ausladenden Gesten beim Singen war leider kaum Platz, so dass er immer wieder etwas umstieß, was für Lacher sorgte. Dann gab es außerdem Lieder seiner neusten Formation Hartung+Schleinitz zu hören – „Simulation“ kam gut beim Publikum an und es wurde viel applaudiert. Als er dann eigentlich Schluss machen wollte, waren „Gewährleistung“s-Rufe zu hören – bei einem Handwerker sei das Ganze ja keine Zugabe, sondern eben Gewährleistung, so die Fans. Dieser Lacher war echt super und so gab es dann noch etwas hintendrauf – „Die Brücke“ von der Patenbrigade wurde besungen und das Publikum war zufrieden. Als der letzte Ton verklungen war, bedankte sich Luci sehr bei der Patenbrigade und lud zur Lesung von Christian von Aster ein, der oben vor vollem Haus seine Buch „Höllenherz“ präsentierte. Doch wir hatten dafür leider keine Zeit mehr. Auf ging es zur nächsten Location. – by Scratchcat

Lord of the Lost
Lord of the Lost

Ziel war die Agra-Halle, wo schon zahlreiche Fans auf den Auftritt ihrer Helden von Lord of the Lost warteten. Das Intro ließ die Menge jubeln und dann kamen die Herren einzeln nach vorn – der Applaus war ordentlich. Draußen regnete es und drinnen tobte ein Sturm der Begeisterung. Die Gitarre von Frontmann Chris leuchtete beim Spielen und so wurde „Six feet underground“ angestimmt. Die Lichtshow war ebenfalls sehr ansehnlich – Lichtstrahlen aus dem Hintergrund der Bühne leuchteten durch den Saal. Der Sound ließ anfangs noch einige Wünsche offen, doch nach und nach wurde es besser. Chris und die beiden Gitarristen Bo Six und Class standen auf Podesten, wo mit einem Mal Nebel emporschoss – sie waren eingehüllt, was ein toller Effekt war. Keyboarder Gared war sehr wild drauf und bangte beim Spielen. Nach dem zweiten Lied, wo die Party an Fahrt aufnahm, begrüßte Chris die Menge mit den Worten „Verehrtes Publikum“. So kündigte er die neue Single „The love of god“ an, wo die Arme oben waren und die Herren an den Saiten zusammen standen und gemeinsam abrockten. Immer wieder schossen Nebelfontänen aus den Podesten gen Decke und verbargen die Musiker zuweilen. Die Lichtshow war sehr schön anzusehen und bei dem bekannten Spiel mit dem Mitklatschen hatte jeder seinen Spaß. „Sex on legs“ folgte und Gared unterstützte Drummer Tobias an den E-Drums. Die Stimmung hätte kaum besser sein können und die Haare flogen auch hier überall. Als er dann wieder am Keyboard stand und die Melodie von „Blood for blood“ anspielte, explodierte die Stimmung – das Thema wurde mitgegrölt und dann auch der Text des Stückes mitgesungen. Die Jungs hatten ihr Publikum regelrecht in der Hand und wussten es zu lenken – nicht schlecht. Wir hatten dann aber Hunger und gingen auf die Jagd nach etwas zu Futtern. – by Scratchcat

Darkhaus
Darkhaus

Gestärkt kamen wir zurück in die Halle, als eine Band-Premiere angekündigt wurde – war die deutsch-schottische Band Darkhaus doch „noch nie hier“ zuvor. Auch hier leitete ein Intro die Show ein, wo die Musiker nach vorn kamen. Die Fans freuten sich auf den Gig und jubelten von Anfang an mit. Der Lichtmann zeigte auch hier sein Können in voller Pracht – grünes Licht von hinten und blaue Lichtstrahlen wanderten zwischen den Musikern hin und her. Dabei erklang „Providence“, wo Gitarrist Ruben gleich mit einem Solo glänzte. Der zweistimmige Gesang war sehr schön anzuhören. Weiter ging es mit „Break down the walls“, wo Sänger Ken richtig in Fahrt kam. Drummer Paul drosch nur so auf seine Trommeln ein – der Beat war echt gut. Hiernach begrüßte Ken die Meute vor der Bühne mit folgenden Worten: „We’re Darkhaus. It’s a very pleasure to be here.“ Anschließend gaben sie uns ihre erste Single überhaupt zum Besten – gemeint war natürlich „Ghost“, wo der vielstimmige Gesang ein echter Ohrenschmeichler war. Kaum jemand konnte hier Stillstehen – es wurde mitgewippt oder auch getanzt. Und auch die Arme waren oben und es wurde mitgeklatscht. Dann kündigte die Band ihr neues Album für September diesen Jahres an, wozu es dann auch eine Tour geben wird. Diese Nachricht wurde mit viel Beifall aufgenommen. Dann folgten „Looks like rain“ und „The fire within“, wo wieder mächtig abgefeiert wurde. Und auch mir machte das Ganze Spaß – mich hat die WGT-Premiere der Herren echt überzeugt – sie können gern wiederkommen. – by Scratchcat

Diary of Dreams
Diary of Dreams

Wir sind dann noch eine Weile flanieren gegangen und habe einige von euch mit den Kameras eingefangen. Aber natürlich durften wir uns den nächsten Gig nicht entgehen lassen, denn schließlich stand Diary of Dreams auf dem Plan. Draußen regnete es mittlerweile und so war die Halle noch voller, als sie sowieso durch die zahllosen Fans schon gewesen wäre. Nach einem Intro kamen die Herren alle einzeln nach vorn und der Jubel war besonders groß, als Gaun:A und Frontmann Adrian auf der Bildfläche erschienen. Los ging es dann mit „Sinferno“, wo Gaun:A am Keyboard sein Können unter Beweis stellte. Der mehrstimmige Gesang kam von Beginn an gut rüber. Nach einem kurzen „Guten Abend“ wurde dann auch gleich „Malum“ angestimmt, wo Gaun wieder in die Saiten seiner Gitarre griff. Er; Adrian und Flex stellten sich hierbei auch auf Podeste, ähnlich wie bei Lord of the Lost, und auch hier sorgten Nebelfontänen für das kurzzeitige Verschwinden der Musiker. Flex und Gaun waren sehr agil und stellten sich immer wieder mal auf ein Podest, um gemeinsam abzurocken. Das Mitklatschen der Massen funktionierte bei „Menschfeind“ dann richtig gut und die Band hatte ihren Spaß daran. Adrian strahlte zufrieden und meinte: „Es ist ein Traum, wieder hier zu sein. Schön, dass ihr auch da seid.“ Weiter ging es im Programm mit „Butterfly:Dance!“, wo viele Zuschauer ausgelassen dazu tanzten. Die Arme waren oben und so war die Stimmung richtig super. Zu „Giftraum“ nickten die Gitarristen im Takt mit und die Fans tobten zu diesem Klassiker regelrecht. Als dann noch die Textzeile „Never go, never let me go“ vom Frontmann der Formation ins Mikro gehaucht wurde, war der Höhepunkt erreicht – „Soul Stripper“ wurde gemeinsam zelebriert. Dejan bekam hier ein Drumsolo und dabei wurde die Band von hinten angestrahlt. Dann war Zeit zum Schmusen – der Track „Ikarus“ erklang und wir nutzten die Gelegenheit, etwas an der frischen Luft auszuruhen, denn es wurde wieder etwas warm in der Halle. – by Scratchcat

Lacrimosa
Lacrimosa

Bevor Lacrimosa die Bühne enterten, kündigte Oliver an, dass die Band ein besonderes Shirt mit allen sieben WGT-Terminen, die die Formation inklusive heute absolviert hatte, dabei hätte am Merchandisestand – eine coole Idee. Und dann erklang das Intro und das Bühnenlicht flackerte los. Anne kam raus und nahm am Keyboard Aufstellung. Dabei sah sie in ihrem Outfit wieder sehr reizend aus. „Der brennende Komet“ erklang und die Menge klatschte direkt im Takt mit. Tilo war allerdings noch nicht zu sehen, obwohl er zu hören war – dann kam er langsamen Schrittes hervor und auch er sah sehr adrett aus. Wie wir es von ihm kennen, ging er mit der Musik und dirigierte sogar ein wenig zu den Klängen. Die Gitarristen waren wild drauf und liefen viel umher – mal einzeln, mal zusammen. Die Soli wurden vorn am Bühnenrand gespielt und währenddessen stellte sich der Sänger hinten vor die Drums – mit dem Rücken zum Publikum. Dann folgte seine Begrüßung: „Herzlich Willkommen zum 7. Lacrimosa-Auftritt beim WGT – zum 25. Jubiläum.“ Der Jubel war groß und so euphorisiert sang Tilo los – die „Lichtgestalt“ war an der Reihe. Dabei tänzelte er über die Stage, lehnte sich mal an das Keyboard von Anne und so genoss er auch, dass die Massen laut mitsangen. Und weil auch Anne eine feste Rolle als Sängerin des Projektes hatte, war sie nun dran, „Kaleidoskop“ vom neuen Album zu präsentieren – stimmlich war das voll in Ordnung und so feierten die Anwesenden ungebrochen weiter. Zu „Tränen der Liebe“ wurde der Frontmann von hinten mit einem Spot in Szene gesetzt – während der Rest der Band in rotes Licht getaucht war. Der Gesang war extrem gut, die Töne hielt er lang aus und die Fans tanzten dazu, auch wenn es eigentlich ein eher ruhigeres Stück war. Wirklich jeder hatte hier seinen Spaß. Nach dem „Schakal“, einem alten Klassiker, folgte direkt der nächste Kultsong – „Stolzes Herz“ wurde nur so abgerockt. Was ein Spaß! Da hatten wirklich alte und neue Anhänger der Band Freude dran. – by Scratchcat

Wir waren dann aber etwas ausgelaugt von der Party und dem regnerischen Wetter und strichen die Segel. Es wartete ja immer noch ein Tag auf uns. – by Scratchcat

Weiter zu Tag 5

Autor: Pitchfairy & Scratchcat

Photos: Chrounos & Pyro

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