27. WGT: 18.-21.05.2018 Leipzig – Tag 2

Meystersinger

Der zweite Tag des WGT begann für uns mit dem obligatorischen Besuch beim VEID e.V., denn auch dort gab es wieder ein tolles Programm für die Festivalgäste aus aller Welt. Neben den Lesungen und Konzerten fand auch wieder eine Ausstellung verschiedenster Künstler statt – dieses Mal unter dem Motto „Das kleine Volk beim VEID e.V.“. Holger Much, Ben Swerk und auch Schirmherrin Luci van Org zeigten Bilder, die in andere Welten entführten – als wir ankamen, waren aber gerade von Holger kaum noch Werke an den Wänden, denn jeder der wollte, konnte die Kunstwerke direkt von der Wand weg-kaufen. Die Erlöse daraus gingen als Spende an den Verein. Aber dafür waren wir genau pünktlich vor Ort für den kleinen Gig von den Meystersingern. Roman und Luci wollten eigentlich in den Räumlichkeiten spielen, aber weil so großer Andrang herrschte, begeisterten die beiden ihr Publikum auf der Straße vor dem Hauptsitz des Vereins. Los ging es mit den Stück „Angst“. Dem folgte „Machen“, wozu Roman meinte: „Achtet aufeinander – wenn das irgendwo geht, dann hier.“ Die Choreografie beim Singen klappte ganz gut, auch wenn sich die beiden gegenseitig immer ganz gern mal raus brachten – diese gute Laune war extrem ansteckend. Weil das Duo ohne Mikrofone sang, gaben sie alles, um besonders laut zu singen, so dass alle Zuschauer auch etwas von der Darbietung mitbekamen. Dafür war der Jubel nach jedem Lied auch besonders lautstark. Bei „Rette uns wer kann“ stützten sich die beiden mit den Fäusten gegeneinander. Auch ein „es ist so peinlich-Selfie“ mit den Fans durfte an diesem Tag nicht fehlen. Zu „Es ist Liebe“ konnte Roman kaum singen, weil er so lachen musste, genau wie Luci. Aber Liebe ist nicht immer nur lachen – so zu hören im zweites Liebeslied des Sets „Geht’s dir gut da, wo du bist“. Wir kamen an dem Tag noch in den Genuss eines ganz neuen Stückes, das auf der kommenden CD „Naturgewalten“ mit enthalten sein wird – „Begeistern“ – und es hat das Auditorium an diesem Tag schon sehr begeistert. Als letztes gaben sie uns noch „Frieden“ mit auf den Weg – danke dafür ihr Lieben! Es war wie immer viel zu kurz und ging direkt ins Herz! – by Scratchcat

Lydia Benecke

Hiernach gab es eine Lesung von Lydia Benecke, die ebenfalls im Freien Platz nahm, weil einfach viel zu viele Fans da waren – die passten unmöglich in die Räumlichkeiten. Leider war Lydia ohne Mikroverstärkung zu leise und auch nicht für jeden zu sehen, da sie vor ihrer Videoleinwand saß. Deswegen verabschiedeten wir uns schon wieder und pilgerten weiter. – by Scratchcat

Steampunk Picknick

Die nächste Station war für uns das Steampunk-Picknick. Dort war es schon gut voll und viele tolle und aufwendige Gewandungen und Outfits waren zu bestaunen. Das Wetter war schön und auf zahlreichen Picknickdecken und an Tafeln wurde diniert und gefeiert. Das Amt für Aetherangelegenheiten hatte direkt mehrere Beamte vor Ort, wo sich jeder, der einen Zeitreisepass vorweisen konnte, Zeitreisemarke und Visa abholen konnte. Es gab Musik und Seifenblasen, hier und da dampfte es aus Zylindern oder kleinen Maschinen und mechanische Tiere blinzelten die Vorübergehenden an. Wirklich beeindruckend waren die zahllosen selbstgestalteten beweglichen Details an den Outfits. Sogar ein ganzes Steampunk-Motorrad war angereist – echt cool! Wir waren wirklich fasziniert und hatten unseren Spaß mit Freunden und Bekannten. – by Scratchcat

Nachtsucher

Und weiter ging es mit dem Location-Hopping – wir fanden uns am Westbad ein, wo schon eine lange Schlange auf Einlass wartete. Dieser erfolgte dann recht pünktlich und wir suchten uns in der neuen WGT-Location ein Plätzchen. Die bunten Bilder an der Decke des Konzertsaals waren irgendwie witzig und passten so gar nicht zum schwarzgekleideten Publikum – aber solche Kontraste machen ja auch dieses Treffen mit aus. Den Anfang machte hier die Formation Nachtsucher aus Hannover. Beim Intro kamen die Musiker Holger, Stefan und Björn nach vorn und begannen ihre Arbeit. Sänger Christian war dann auch schon zu hören, aber nicht zu sehen – wo war er? Er lief durch die Zuschauermenge und sang einzelne Fans bei „Verlassen“ an und dann erst begab er sich zu seinen Kollegen auf die Stage. Dort versank er förmlich in seinen Texten und sang immer wieder mit geschlossenen Augen. „Guten Abend WGT – schön, dass wir zusammen feiern können“, so die Begrüßung. „Such nach mir“ erklang und Christian stand kaum still. Mal war er bei seinen Gitarristen und sang diese an und mal hielt er sich förmlich am Mikrofonständer fest. Im Publikum waren Tänzer zu sehen, die zu den Rockklängen abgingen. Das nächste Stück hatte der Frontmann „über mich geschrieben“ – „es handelt von Angst“. Und wieder ließ er sich völlig in die Texte fallen und gab wahrlich alles. – by Scratchcat

Weil es im Saal immer heißer wurde, suchten wir uns einen Sitzplatz auf den Treppen vor dem Saal, wo wir dem Rest des Gigs noch lauschen konnten. Dabei ergab sich wieder einmal ein spontanes Gespräch mit anderen Festivalgästen – solche Momente mag ich total. An dieser Stelle viele Grüße in die USA. – by Scratchcat

Ost+Front

Mittlerweile war Einlass-Stopp im Westbad und es war auch schon brechend voll und megawarm im Saal. Der Grund dafür waren Ost+Front, die nun an der Reihe waren. Unter Jubelstürmen kamen die Musiker beim Intro nach vorn – Eva Edelweiß trug dabei ein Schild mit der Aufschrift „Ich bin hier unfreiwillig“. Aus dem Nebel tauchte schließlich auch Sänger Herrmann auf und wurde frenetisch begrüßt. „Adrenalin“ war hier nicht nur der Name des ersten Songs, die Fans waren förmlich aufgeputscht und gingen mächtig ab. Anfangs war das Mikro von Herrmann etwas leise, aber das wurde schnell nachgeregelt. Eine Tänzerin, die recht wenig Stoff am Leib trug, heizte hier zusätzlich noch ein, indem sie sehr ansprechend um die Herren auf der Bühne herumtanzte. Die Arme waren überall oben, so auch bei „Fiesta de sexo“, wobei der Frontmann einen riesigen Sombrero auf dem Kopf hatte. Eva verließ hierbei ihr Keyboard und sang am vorderen Bühnenrand mit. Die Fans rasteten schier aus und, obwohl das kaum ging, wurde es noch heißer im Saal. Weiter ging es dann im Set mit dem Stück „U.S.A.“, wo auf und vor der Stage gebangt wurde. Am Ende verbeugte sich Herrmann in einer Art Lichtstern, was toll aussah. Welches Stück an diesem Tag auf keinen Fall fehlen durfte, war „Fleisch“ – und so wurde es, unter lautem Mitsingen der Menge, angestimmt. Fast waren die Fans lauter als die Band. Herrmann genoss die Atmosphäre mit ausgebreiteten Armen und einem Lächeln im Gesicht. – by Scratchcat

Monica Jeffries

Wir mussten an dieser Stelle aber schon wieder weiter – das Programm des Wave-Gotik-Treffens war sehr reichhaltig und wir wollten für euch viele Eindrücke einfangen. So machten wir uns auf in den Felsenkeller, wo allerdings Randolph’s Grin gerade erst angefangen hatten – an diesem Tag gab es in dieser Location extreme Verschiebungen, die durch technische Probleme und anderes bedingt waren. So fing Monica Jeffries eine Stunde später an als angekündigt. Nach dem Intro war das Logo des Projektes auf der Leinwand im Hintergrund zu sehen. Die beiden Mitmusiker von Monica hatten eine Maske auf, so dass sie nicht zu erkennen waren. Das Keyboard links leuchtete rot und im Nebel war die Sängerin immer wieder kaum zu erkennen. Ihre tiefe Stimme und das Gitarrenspiel beeindruckten aber die Zuschauer. Leider dröhnte der Bass aber zu laut, doch trotzdem wurde es im Saal immer voller und wärmer. Nach einer kurzen Entschuldigung für die Verspätung bedankte sich Monica bei den Tontechnikern und stimmte „No more“ an. Dabei tanzte sie auf der Bühne hin und her und genoss ihre Sounds. Die sehr schlanke Frau sah hierbei irgendwie elfengleich aus. Dabei war sie immer absolut präsent und mal stand sie bei ihrem Drummer und mal lief sie am Bühnenrand hin und her. Zuckende Lichtkegel setzten das Ganze dann noch in Szene – ein kurzweiliger Gig, der beim Publikum gut ankam, auch wenn der Sound besser hätte sein können. – by Scratchcat

Diorama

Weiter ging es dann mit Diorama – viele Fans waren angereist und es war sehr eng und absolut warm im Felsenkeller. Als die Musiker die Bildfläche betraten, war der Jubel groß. Die beiden Sänger Torben und Felix standen direkt zu Beginn an einem Keyboard und starteten eher ruhig in den Auftritt. Doch dann ging es mit „Erase me“ in die Vollen und die Fans tanzten drauf los. Der zweistimmige Gesang war wie immer eine Ohrenweide – der Sound war nun auch erheblich besser. Die Massen klatschten im Takt mit und wirklich jeder im Saal war gut drauf. „Hallo WGT“, so die knappe Begrüßung durch die Band. Im Hintergrund liefen auch hier auf einer Leinwand Videos mit, doch kaum jemand schaute dahin – die Musiker boten viel zu viel Show mit Tanzen, intensivem Singen und tollen Zwischenspielen auf Gitarre, Keyboard oder dergleichen. „Ich hoffe, ihr hattet ein schönes Festival bis dato – so soll’s weitergehen.“ Torben heizte ordentlich mit „Beta“ ein. Die Arme waren oben. Auf der Leinwand war Schnee zu sehen – der wäre an diesem Tag bei dieser Hitze echt toll gewesen. Marquess gab ein tolles Solo und dann ging es direkt weiter mit „Amnesia club“. Es kam auch gut an, dass mal Torben und mal Felix der Leadsänger war. So wurden alle Fanvorlieben bedient. „Wir spielen jeden Song 10% schneller, um die Verspätung wieder rauszuholen“, so Torben mit einem Augenzwinkern. Felix lachte und ergänzte noch: „Schneller, härter, Diorama.“ Der Lacher war auf seiner Seite und das absolut tanzbare Set kam super an. Stücke die „HLA“ oder „Synthesize me“ wurden abgefeiert. Die Stimmung hätte nicht besser sein können. Uns war es aber zu warm und wir lauschten dem Ganzen von draußen. – by Scratchcat

Siglo XX

Den Abschluss im Felsenkeller bildeten an diesem Tag Siglo XX aus Belgien. Das Intro bildete eine Art Kampflied und dann griffen die Herren aber selbst in die Saiten und boten ein Darkwave-Set der alten Schule. Dabei erzeugte Antonio auf der Gitarre auch recht seltsame Geräusche und der Keyboarder hatte eine Harmonika dabei. Frontmann Erik trug eine Sonnenbrille und bot die Stücke dar, die mich persönlich absolut an Joy Division erinnerten. Leider war seine Stimme immer wieder etwas leise, doch trotzdem waren die Fans begeistert und feierten ihre Idole nur so. Die Scheinwerfer tauchten die Musiker mal in rotes und dann wieder in blaues Licht. Toll fand ich hier, dass Drummer Klaas nicht im Hintergrund im Dunkeln stand, sondern links an der Seite. So war auch er zu sehen, wie er hier den Takt angab. Bei „Sister in the rain“ begann er und seine Kollegen an den Saiten setzten nach und nach ein. Immer wieder standen die Gitarristen ganz vorn am Bühnenrand und gaben alles. Auf der Leinwand waren hier unscharfe Bilder zu sehen und die Band war in ihre Musik versunken. Weil die Verspätung aber auch hier noch nicht aufgeholt war, mussten wir uns schon aufmachen – wollten wir doch noch etwas Essen und dann mit unseren Kollegen das Mitternachtsspecial in der Agra-Halle genießen. – by Scratchcat

Steampunk Picknick

Der zweite Tag begann für uns mit dem Besuch des Steampunk-Picknicks auf dem Gelände des Deutschen Kleingärtnermuseums. Die Wiese des Museums füllte sich bereits vor dem offiziellen Beginn des Picknicks mit unzähligen Besuchern in teils sehr aufwendigen Gewandungen. Es wurde auf Decken und an eigens mitgebrachten Tischen standesgemäß gespeist, die vielen Fotografen hatten jede Menge zu knipsen und das Amt für Ætherangelegenheiten war mit gleich fünf Außenstellen vor Ort, um die Zeitreisepässe der Anwesenden mit Visa und Temporalmarken zu versehen. Wir flanierten bei schönstem Sonnenschein über den Platz und trafen einige Freunde. Leider bekam ich persönlich vom Programm nicht so viel mit, weil es streckenweise so voll und unübersichtlich war, dass mir einiges entgangen ist. Nach gut zwei Stunden hieß es aber dann auch schon wieder weiterzuziehen. Also nahmen wir die Bahn zur AGRA, wo schon bald die Konzerte beginnen sollten. – by Pitchfairy

Zeromancer

Der Konzertabend begann in der AGRA-Halle mit Zeromancer aus Norwegen. Die Band, die bereits am Vortag einen Auftritt als Seigmen bestritten hat, erschien sichtlich gut gelaunt auf der Bühne und konnte auf eine gut gefüllte Halle blicken. Es ging auch direkt mit den All-Time-Klassikern der Band los und so konnten wir zum Beispiel zu „Doppelgänger I Love You“, „Clone Your Lover“ und „Sinners International“ tanzen und lauthals mitsingen. Der Applaus fiel auch nach jedem Stück sehr ordentlich aus, was den Musikern das eine oder andere Lächeln ins Gesicht zauberte. Sänger Alex applaudierte dem Publikum ebenso und bedankte sich für den Beifall. Dass die Norweger auch die ruhigeren Töne beherrschen, bewiesen sie mit meinem persönlichen Lieblingsstück „Cupola“, was nicht nur mir Gänsehaut bescherte.  Und obwohl Zeromancer den Openerslot hatten, durften sie noch eine Zugabe spielen. Sehr geil! Wir waren begeistert und konnten gar nicht genug Beifall spenden. Vielen Dank dafür! – by Pitchfairy

3teeth

Weiter ging es mit 3Teeth aus den USA, die zumindest optisch an eine Rock’n’Roll-Band der 80er erinnerten. Musikalisch ging es aber mit Industrialrock heftig zur Sache und der fast kreischende Gesang von Frontmann Alexis war so gar nicht unser Ding. Die Formation ließ sich aber von den Fans feiern und erweckte den Anschein, die AGRA abreißen zu wollen. Uns war es leider zu laut und auch in Teilen zu unharmonisch, weswegen wir uns ins Freie verdrückten und uns einen Snack gönnten, denn der Abend sollte noch lang sein. – by Pitchfairy

Oomph!

Frisch gestärkt standen wir jedoch beim Auftritt von Oomph! wieder parat und freuten uns auf ein Best-Of-Set, wie wir das von den Festivalgigs der Wolfsburger gewohnt sind. Und wir wurden nicht enttäuscht! Frontmann Dero und seine Bandkollegen Flux und Crap standen grinsend am Bühnenrand und zelebrierten sich selbst. Die Fans spendeten nach jedem Lied viel Beifall und so konnte es durch die Bandhistorie gehen. Sowohl neue Tracks wie  „Auf Kurs“, aber auch Oldschoolklassiker wie „Der neue Gott“ und „Gekreuzigt“ schallten durch die Halle und ließen das Publikum tanzen. Auch Stücke wie „Labyrinth“ und „Sandmann“ wurden gespielt, was die Fans schier ausrasten ließ. Oomph! haben wieder einmal bewiesen, dass sie echte Profis sind und dass Dero eine Rampensau ist, steht ja wohl außer Frage. Danke dafür – wir hatten echt viel Spaß mit den Niedersachsen! – by Pitchfairy

Front Line Assembly

Den Headliner des Abends gaben Front Line Assembly aus Kanada, die in Leipzig zum ersten Mal ohne ihren Bandkollegen Jeremy Inkel auftraten, der bereits im Januar 2018 verstorben ist. Ich persönlich gebe zu, dass ich die Band meide, wenn es möglich ist, da ich mit ihrem Stil nichts anfangen kann. Aber die versammelten Fans begrüßten die Kanadier mit frenetischem Beifall und tanzten direkt vom ersten Ton an mit. An dieser Stelle ein Lob an die Tontechniker in der AGRA, die uns bewiesen haben, dass ein guter Sound in dieser Halle möglich ist. Das sollte vor allem für das Mitternachtsspecial wichtig werden! Aber zurück zu den Industrial-Heroen um Frontmann Bill Leeb. Die Formation spielte ihr Set unkompliziert und unaufgeregt, schaffte es jedoch, die Massen derartig für sich einzunehmen, dass nach jedem Stück tosender Applaus durch die Halle klang. Well done, Front Line Assembly! – by Pitchfairy

Wardruna

Das Mitternachtsspecial am diesem Abend war für Wardruna reserviert, was mich besonders freute. Ich hatte die Band aus Norwegen schon einmal live gesehen und bereits im Vorfeld gehofft, dass sie in einer ausreichend großen Location spielen dürfen. Ein Blick in die Halle bewies, dass es wohl nicht nur mir so ging, denn die AGRA war trotz der späten Stunde gut gefüllt und alle warteten gespannt auf den Beginn. Dieser wurde dann auch mit großen Luren eingeläutet und die Band wurde heftigst beklatscht. Was danach folgte, lässt sich nur schwer in Worte fassen. Der durchaus authentische Gesang von Frontmann Einar Selvik und die vielen verschiedenen Instrumente versetzten das Publikum zum einen in Staunen und zum anderen in die Zeit der Wikinger. Es gab so viele Gänsehautmomente und obwohl der Norweger zwischen den Titeln keine Ansagen machte, erkannten die Fans die Lieder beim ersten Ton und jubelten. Einzig vor dem letzten Stück erklärte Einar kurz, was es mit dem letzten Track „Helvegen“ auf sich hat. Das Lied soll „die Lieben, die wir gehen lassen mussten“ auf dem Weg ins Totenreich zur Göttin Hel begleiten. Ich konnte mir an dieser Stelle die Tränen nicht verdrücken. Nach dem Stück wollte der Beifall nicht enden und Wardruna ließen ein schwer beeindrucktes Publikum zurück –  nicht zuletzt auf Grund des wirklich guten Sounds in der Halle. DAS kann ich mir jederzeit wieder anschauen – danke! – by Pitchfairy

Wir beschlossen den Abend im Treffencafè, wo wir noch ein wenig zusammen saßen und auch das Tanzbein schwangen, bevor wir uns in unsere Betten verzogen. – by Pitchfairy

Nach dem sensationellen Gig von Wardruna, nahmen wir noch einen Absacker im Treffencafé, wo die DJs ihr Bestes gaben, um die Tanzfläche zu füllen. Das klappte auch mühelos. Beim Musikhören und Quatschen hatten wir noch die Ausstellung im Café im Blick, was schön war. Diesen Tag so ausklingen zu lassen – es hätte nicht besser sein können. – by Scratchcat

Weiter zu Tag 3

Autor: Pitchfairy & Scratchcat

Photos: Michi & Pyro

Hier geht es zu den Galerien des Festivals