Nocturnal Culture Night 11: 02.-04.09.2016 Kulturpark Deutzen – Tag 3

Lesung Veit Factory
Lesung Veit Factory

Der Tag begann dieses Mal doch mit einer Lesung – Veit Factory hatte geladen. Doch eine Lesung war das Ganze dann doch irgendwie nicht. Das Vorgelesene kam vom Band und dazu bewegte sich der Autor, verkleidet mit einer Maske und Federn an den Armen, über die Bühne. Passend zum Text, der erklang, enthüllte er immer wieder Bilder, die auf der Stage hier und da aufgestellt waren. Da die Geschichte irgendwie mittendrin begann, erschloss sich mir das Gesamtkonzept nicht so ganz – er verwandelte sich in einen Vogel oder den „Krähenprinz“, doch wer dieser war – ich kann es leider nicht sagen. Ich konnte die Auflösung leider nicht abwarten, denn die Musik rief.

Intent:Outtake
Intent:Outtake

Die Weidenbogenbühne machte heute den Anfang mit INTENT:Outtake aus Leipzig. Leider war das Wetter an diesem Tag nicht ganz so toll – schon hier tröpfelte es ein wenig vom Himmel. Aber die Fans waren dennoch da und lauschten den Dark Electro-Klängen der Band. Der mehrstimmige Gesang bei „Neustart“ war echt gut und die Anwesenden feierten schon gut ab. Sänger Bastian war davon beeindruckt und meinte: „Ich hab voll Gänsehaut – danke!“ Der Sound war echt gut und so ging es weiter mit „Der Mammon“, wo der Frontmann gut gelaunt hin und her lief beim Singen. Die Zuschauer klatschten im Takt mit und hatten Spaß an der Darbietung. Anschließend erhielten wir eine Einladung an den Merch-Stand, wo die Jungs später dann vorbeischauen würden, um mit allen, die wollten, zu feiern, etwas zu trinken und mehr. Mit einem „Danke an Holger Troisch für dieses geile Festival“ ging es weiter im Programm und wieder wurde getanzt – auf und vor der Stage. „Der letzte Tanz“ bot dazu den passenden Sound.

2nd face
2nd face

Die nächste elektronische Formation war 2nd face – das Projekt aus Mainz stürmte die Amphibühne und sorgte mit lauten und intensiven Beats für den Weckmoment. Frontmann Thorn trug eine Maske – sein zweites Gesicht – und verausgabte sich wahrlich. Auch sein Drummer hatte eine Maske vor dem Gesicht und gemeinsam brachten sie ihre Tracks unters Volk. Was mich besonders beeindruckte, war die tiefe Stimme von Thorn – wo nahm dieser schlanke Typ die bloß her?! Und auch wenn es regnete – das Duo gab alles und wenige Fans trotzten ebenfalls dem Nass – es wurde im Takt mitgetanzt. Der Sänger lief wild hin und her, stellte sich ganz vorn auf die Boxen im Bühnengraben und sang mit geschlossenen Augen besonders intensiv seine Texte – wie etwa bei „Running“. Der Sound, den die Band selbst als Modern Industrial bezeichnet, kam gut an und so war der Gig im Regen wahrlich gelungen.

Qual
Qual

Bevor Qual auf der Parkbühne starten konnten, musste erst einmal ein Auto, das vor der Bühne parkte, entfernt werden. Das war schnell erledigt und dann ging es mit dem Solo-Projekt von William Maybelline, auch bekannt von Lebanon Hanover. Manja kündigte an, dass der Name Programm sei und „für richtig schlimme Schmerzen“ stehen würde – wir waren gespannt. Zuerst stand William wie ein Priester mit ausgebreiteten Armen da, als ob er uns alle segnen würde. Dann setzten Choräle ein und er drehte an Knöpfe an seiner Technik herum. Seine tiefe Stimme war leider kaum zu verstehen, während er hinter seinen Instrumenten hin und her lief. Im Hintergrund lief ein Video ab, das die düstere Stimmung der Musik noch unterstützen sollte. Der Regen passte zu diesen Klängen, als ob es bestellt gewesen wäre – meins war es aber so gar nicht und so ging ich schnell weiter zum nächsten Gig.

Synapscape
Synapscape

Wieder war Industrial angesagt auf der Weidenbogenbühne – Synapscape aus Bielefeld standen auf dem Plan. Das Duo hatte stark am Lautstärkeregler gedreht – es war echt laut. Dabei standen sie beide hinter ihrem Technik-Tisch – es wurden wilde Sounds erzeugt und Tim griff immer wieder zum Mikrofon. Mit seinen Kopfhörern auf dem Kopf sah er dabei aus, als ob er im Studio die Tracks einsang und nicht ein Konzert gab, denn die beiden Herren schauten auch nur auf ihre ganze Ausrüstung und nicht etwa auch mal zu den Zuschauern hin – das fand ich schon irgendwie komisch. Den Fans schien es trotzdem zu gefallen, denn die harten Electroheads tanzten zu den Klängen ab. Das Ganze verkam dann irgendwie zu einem „Regentanz-Happening“. Immer das Beste aus der Situation machen – so etwas macht gute Stimmung aus.

Me The Tiger
Me The Tiger

Und dann folgte die erste Formation des Tages, wo auch mal eine Gitarre eine Rolle spielte. Me The Tiger aus Schweden wurden von Manja angekündigt. Zuerst forderte sie einen Dank für die Techniker ein – Applaus – und dann meinte sie, dass die Formation eine Band sei, die „Werte hat und Überzeugung und dafür einsteht“, da sei etwas Besonderes. Dann ging es aber endlich los und schon verzauberte Frontfrau Gabriella mit ihren tollen Stimme. Nach dem Intro begrüßte sie das Publikum: „Hello NCN Festival – we are Me The Tiger – are you ready?“ Gitarrist Tobias war extrem wild drauf und sprang nur so herum beim Spielen von „Pocket Sized Edition Ending“. Gabriella stellte sich dazu an ein kleines Keyboard und spielte beim Singen. Beim folgenden Stück stand sie in einem blauen Lichtkegel und sah dabei einfach umwerfend aus – schwangere Frauen sind ja sowieso immer schön und so eben auch die Schwedin an diesem Tag. Drummer Jonas war voll bei der Sache und gemeinsam sorgten sie mit ihrem Sound für gute Stimmung und viele Tanzende. Immer wieder stellten sich Gabriella und Tobias zusammen und genossen den Augenblick. Zu „What Promises Are Worth“ wurde gesprungen – sie konnte wegen ihres runden Bauches kaum, aber die Fans sprangen für sie einfach mit. Dafür rockte sie gut ab und sang mit voller Inbrunst – einfach cool! Es wurde mitgeklatscht bei „Headlines“ und wenig später schmiss Tobias auf einmal seine Gitarre von sich – quer über die Bühne. Zuerst dachte ich, es sei so eine Rockstar-Masche, dann aber nahm er sich eine zweite Gitarre, die gestimmt wurde und so konnte es dann weitergehen – das erste Instrument war einfach ausgestiegen. Sie erklärte inzwischen: „We really love this festival – it’s so nice.“ Nach dem Hinweis auf den mitgebrachten Merchandise stimmte sie „As we really are“ an. Dem Trio war anzusehen, dass sie wirklich viel Spaß hatten und dieser Funke sprang auf das Publikum über – Danke für diesen Spaß. Diese Band ist für mich DIE Live-Entdeckung des Jahres – schaut euch Me The Tiger unbedingt mal an!

Pankow
Pankow

Dann war es Zeit, um wieder einmal einige „Urgesteine“ anzusehen – Pankow, bei denen laut Jens „Genie und Wahnsinn“ nah beieinander stehen, enterten die Weidenbogenbühne. Die italienische Formation begann mit einem Intro, das einen althochdeutschen Folksong hören ließ. Dann kamen die Herren nach vorn und Sänger Maurizio begrüßte uns mit einem knappen „Hallo NCN“. „I’m lost, little girl“ erklang und der Frontmann kam in Bewegung – er lief von links nach rechts und zurück. Kaum dass er mal einen Moment still stand und auch die Fans in den ersten Reihen standen zu den Klängen kaum ruhig da. Immer wieder wurde die Stimme von Maurizio durch Effekte verändert. Und im Hintergrund lief ein Video mit, wo immer wieder der Text es jeweiligen Stückes mitzulesen war – Karaoke mal anders. Es gab so allerhand zu sehen. Allerdings bewegten sich die Keyboarder dafür kaum.  „Sickness taking over“ und „Adrenalina“ wurden mitgesungen von den Anhängern der Band – hier hatten wohl einige ihre Freude an ihren alten Helden, wobei diese noch gar nicht so alt aussahen.

Black Light Ascension
Black Light Ascension

Ich wanderte dann wieder einmal durch den Regen weiter zur nächsten Bühne – auf der Parkbühne bestritten nun Black Light Ascension aus London das Programm. Das Duo war gut gelaunt und begeisterte mit seinem Post Punk-Sound. Andrew und Hunter strahlten nur so und sowohl auf E-Drums, an den Keys und mit der Gitarre wurde für guten Sound gesorgt. Die Stimme von Andrew hatte eine angenehme Tonlage, die das Trommelfell regelrecht streichelte. „Dream“ kam super an bei den Zuschauern, die tanzten und auch das Wetter spielte gerade mal gut mit – die Sonne kam kurz raus. Was wollte die Band also mehr?! Kurze, gut verständliche Ansagen und tolle Musik – so begeisterten die Herren von sich.

Ich musste mich dann aber mal etwas stärken – ein Burrito wurde es und was soll ich sagen – extrem lecker. Das Essensangebot war in diesem Jahr überhaupt sehr abwechslungsreich und gut!

The Cassandra Complex
The Cassandra Complex

Dann war es Zeit für The Cassandra Complex. Die Ansage von Manja nannte einige der Songtitel der Formation – schön gemacht und dann wurden Rodney und seine Kollegen bejubelt. Er begrüßte die Menge mit den Worten: „Guten Tag – wir bringen auch die Sonne mit – nicht so großartig.“ Sonne würde ja nicht zu einem „schwarzen“ Festival passen. Das sagte er aber mit einem Augenzwinkern und dann erklang der erste Hit – „Nightfall“. Dabei wurden die Musiker in viel Nebel eingehüllt. Es folgte „Too stupid to sin“ wo der Bassist nur so herum sprang. Seinem Beispiel folgten zahlreiche Fans und auch Rodney war kaum zu halten. Dabei warf er noch seinen Kopf hin und her – er war gut drauf und verausgabte sich für sein Publikum. Sein Lächeln steckte regelrecht an und seine Stimme sorgte bei nicht wenigen für Gänsehaut. „What can I do“ war einer der nächsten Kracher. Ich bin ja ehrlich und sage, dass diese Band nicht so ganz meinen persönlichen Musikgeschmack trifft und so setzte ich mich währenddessen mit Freunden zusammen und lauschte von Weitem der Darbietung.

Winter Severity Index
Winter Severity Index

Die nächsten Italiener waren dann auf der Parkbühne dran – Winter Severity Index. Manja musste die Band ohne Mikro ankündigen und dann wurde der Gig mit einem Instrumental eröffnet. Irgendwie wollte die Stimmung hier aber nicht so recht aufkommen – ob es daran lag, dass die Musiker alle recht ernst oder gar böse schauten – ich kann es nicht sagen. Der Cold Wave-Sound war ganz in Ordnung und die Fans, die sich auf den Auftritt gefreut hatten, tanzten auch – das waren aber eher nur wenige. Frontfrau Simona schaute fast nur nach unten und Tracks wie „Athlete“ oder „No will“ wurden eher mäßig beklatscht.

Alec Empire
Alec Empire

Ich zog dann schnell weiter an die Weidenbogenbühne – hier sollte Alec Empire, der als Ersatz für die erkrankten Orgy eingesprungen, seine Musik unters Volk bringen. Das Solo-Projekt des Atari Teenage Riot-Künstlers wurde von vielen heiß erwartet und dann war es aber eher ernüchternd. Hatten doch viele wilde und laute Klänge wie bei ATR erwartet, gab es hier eher nur ruhigere Sounds auf die Ohren. Alec stand hinter einem großen Tisch, der mit Technik voll gestellt war und schaute böse. Hinter ihm lief ein Video und Ansagen oder Gesang gab es nicht. Es wurde rein Instrumentales dargeboten, weswegen ich auch keine Tracks nennen kann. Die Musik war eher etwas zum Chillen gedacht, was dann auch viele machten – sie setzten sich überall in die Nähe zusammen und lauschten nur. Lediglich wenige Zuschauer tanzten mit geschlossenen Augen vor der Stage. Nur wenige Lieder war etwas flotter und wilde Geräusche erschreckten immer mal kurz – aber wir hatten uns mehr erwartet.

L'âme Immortelle
L’âme Immortelle

Wenig später waren L’âme Immortelle auf der Amphibühne an der Reihe. Sonja kam nach vorn, verbeugte sich und wurde lautstark bejubelt. Sie begann mit einer ruhigen Version von „Life will never be the same again“. Oswald Henke, der ja bekanntermaßen viel mit Sonja zusammen arbeitet, stand unter den Zuschauern und schaute seinen Kollegen bei der Arbeit zu. Er und die Fans waren begeistert von ihrer tollen Stimme und die kurzen Soundprobleme störten den Applaus auch nicht. Als Thomas dann auch noch nach vorn kam, war die Stimmung schon dabei, Fahrt aufzunehmen. Er lief hin und her und sang dabei – „Einen wunderschönen guten Tag NCN Festival – wir sind L’âme Immortelle aus Wien.“ Sonja war voll in die Musik versunken und räkelte sich förmlich beim Singen. Dann wurde es mit „Phoenix aus der Asche“ schneller und Bewegung kam auf. Trotz wieder einsetzendem Regen war die Stimmung gut und die Fans tanzten zu den Klängen. Thomas war mal vorn am Bühnenrand und dann stellte er sich mit seiner Kollegin zusammen – Rücken an Rücken – ein schönes Bild. Zahlreiche Hits wurden an diesem Tag aus dem Nähkästchen geholt – so etwa „Stumme Schreie“, „Aus den Ruinen“ oder auch der große Erfolg „5 Jahre“. Sonjas Ausdruck beim Singen war ein echter Hingucker – sie lebte die Texte schier. Das war ein intensiver Gig und die Zuschauer hatten echten Spaß!

Der Blaue Reiter
Der Blaue Reiter

Die Formation Der Blaue Reiter bot derweil ihr Können auf der Kulturbühne dar. Hier wurden die zahlreichen Drums im Gleichtakt geschlagen, was toll aussah, und der zweistimmige Gesang gefiel auch recht gut. Leider dröhnte der Sound ein wenig, aber ansonsten beeindruckte der selbsternannte Apocalyptic Ambient. Vor der kleinen Bühne war es voll – viele wollten den Musikern lauschen. Das gefiel der Band und so meinten sie beeindruckt: „It feels great to be back in Germany again.“ Die katalonisch-schwedische Combo ist aber auch echt selten einmal im Lande – und so wurde diese Darbietung ein Erfolg. Anders kann ich es nicht sagen! Sängerin Cecilia gab alles und ihre Stimme ließ die Zuschauer strahlen, während hinter den Musikern ein Video Bilder zeigte.

Megaherz
Megaherz

Ich suchte mir dann wieder ein Platz, der etwas regengeschützter war, und lauschte so dem Gig von Megaherz an der Weidenbogenbühne. Jens kündigte ein neues Album und eine Tour der Münchner an und nach einem Intro stürmten die Herren nach vorn. Die zahlreichen Zuschauer, die dem Wetter trotzten, begrüßten sie mit viel Beifall und schon erklang „Zombieland“. Dabei hielt Frontmann Alexander einen Mikrofonhalter, der wie ein Baseballschläger aussah, in Händen. Der Sound war laut und gut und die Menge tobte los. Dazu passte das nächste Stück „Fantastisch“ – genauso war es nämlich. Überall wurde abgerockt. „Hallo NCN – schön, so viele hier zu sehen. Auf eine schöne Nacht mit euch“, so die begrüßenden Worte der Band. Bei „Glorreiche Zeiten“ standen die Gitarristen Christian, Christoph und Werner beisammen und trieben sich so weiter zu Höchstleistungen an. Allesamt waren sie im Gesicht geschminkt – wie es auf dem aktuellen CD-Cover zu sehen ist. „Das nächste Lied erinnert an unsere Kindheit“, so Alexander – die Rede war hier von „Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann“. Die Arme waren oben und es wurde im Takt mitgeklatscht. Und auch wenn an diesem Abend keiner zu sehen war, wurde der „Roter Mond“ besungen. Die Stimmung war extrem gut, was der Frontmann „sehr geil“ fand. So ging es noch eine ganze Weile weiter, währenddessen ich mich schon einmal von einigen Freunden verabschieden musste, die schon den Heimweg antraten.

Fixmer/McCarthy
Fixmer/McCarthy

Den Abschluss des Festivals bildete dann noch der Auftritt von Fixmer/McCarthy. Manja forderte noch eben einen fetten Beifall für alle Techniker an der Amphibühne ein und dann konnte losgetanzt werden. Im Hintergrund hatte Terence Stellung an seinem Technik-Tisch bezogen und vorn tanzte Douglas zu den eigenen Sounds los. In den ersten Reihen rasteten die Fans schier aus und bei viel Nebel, gepaart mit Strobo, wurde „Get clean“ zelebriert. „Good evening – so good to see you again“, so Douglas Worte an die Zuschauer. Er ließ die Hüften kreisen und tanzte auf der Stage hin und her. „Look at me“ sorgte für Bewegung in der Menge, die immer noch recht zahlreich war – viele hatten auf diesen Gig gewartet. Der Beat kam gut rüber und der Sänger war der geborene Entertainer – er animierte zum Klatschen und Tanzen und selbst stand er kaum einen Moment still – außer er posierte für die Fotografen. Die Hits durften selbstverständlich auch nicht fehlen – “ Join in the Chant“ oder „Freefall“ wurden mitgegrölt und jeder sammelte alle restliche Energie zusammen, um noch einmal abzufeiern. Das war ein gelungener Schlusspunkt!

Nach den Zugaben wurde das Team um Organisator Holger Troisch noch einmal zum traditionellen Gruppenfoto auf die Bühne geholt und Holger selbst bedankte sich beim Publikum für die Treue, die gute Stimmung und auch für die Kritiken. Es geht auf jeden Fall auch 2017 weiter mit dem NCN, so seine Ankündigung – das wurde lautstark bejubelt. Wir danken auf jeden Fall auch und sagen – bis nächstes Jahr dann!

Zurück zu Tag 1

Autor: Scratchcat

Photos: Pyro

Hier geht es zu den Galerien des Festivals