Nocturnal Culture Night 13: 07.-09.09.2018 Kulturpark Deutzen – Tag 2

Machinista

Während ich noch über die Zelt- und Campingplatz-Parties der vergangenen Nacht sinnierte, rockte die Band Machinista auf der Weidenbogenbühne, als ob schon alle wach wären. Hinterher war ich es jedenfalls auch! Aber ich war auch nicht der einzige, der durch die treibenden Beats der Schweden ins Hier und Jetzt befördert wurde.

Scheuber

Inzwischen gab Scheuber ein kurzes Stelldichein auf der Amphibühne. Und ganz Gentleman vergaß er zwischen den träumerisch-mitreißenden Songs nicht, einer speziellen Fan-Dame zum Geburtstag zu gratulieren und uns allen ein schönes NCN zu wünschen.

Heimataerde

Heimataerde scharrte genügend Volk um die Weidenbogenbühne, um die Mittelaltermusik im Electrogewand darzubieten. Mit martialisch-blutigen Rüstungen und ebenso brachialer Akustik wetteiferte die Medieval-Horde mit der Sonne darum, wer die Leute mehr zum Schwitzen brachte.

Armageddon Dildos

Die Armageddon Dildos auf der Hauptbühne waren da auch nicht anders: sie gaben alles und bekamen ebenso viel zurück. Mit einer unglaublichen Präsenz und Dynamik wurden die Herzen der Old School EBM-Freunde zum Wummern gebracht. Das war ein Auftritt, von dem ich noch Tage später Schwärmereien von Fans zu hören bekam.

Agent Side Grinder

Auf der Parkbühne waren derweil besondere Sounds zu hören. Electro-Synthesizer-Sequenzen ließen an historische Datenträger erinnern. Wer dann die Bühnenshow zu Gesicht bekam, konnte Lichteffekte wie in den 90ern sehen. Dieser Retro-Musik- und Lightshow-Faktor passte zu der schwedischen Electro-Formation Agent Side Grinder mit neuem Frontmann. Das ging gut ins Ohr!

S.P.O.C.K

Kurz darauf landeten aus den Tiefen des Weltraums S.P.O.C.K im Kulturpark. Eine beeindruckende Fanbase mit Luftballons, Schildern, StarTrek-Outfits und Choreographien unterstütze die weißen Astronauten auf der Bühne. Prädikat: besonders sehenswert!

Peter Hook

Headliner des Abends war Peter Hook, der als Bassist von Joy Division begonnen und die Gitarre seither nie wieder beiseitegelegt hatte. Legendäre Songs wie „Transmission“ und „Love will tear us apart“ durften in seinem großen Repertoire nicht fehlen und wurden von den dicht beieinanderstehenden Fans vor der Amphibühne auch lautstark gewürdigt.

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Autor: Tino Namendorf

Photos: Pyro

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