VIII. E-Only Festival: 17.02.2018 Altes Stadtbad Leipzig

Bereits zum 8. Mal lud das Team um Organisator Holger Troisch zum elektronischen Abend ein. Und so ging es für die Freunde von EBM, Synthpop, Industrial und mehr am 17.02.2018 auf ins Alte Stadtbad in Leipzig – und wir mittendrin.

Scheuber

Pünktlich zum Einlass, der sich etwas verzögert hatte, kamen wir vor Ort an und betraten schnell eine doch recht angenehm temperierte Location – im Vorjahr war es ja so kalt gewesen. Und schon bald ging es dann mit der ersten Formation des Abends los. Das Licht ging aus im großen Saal und Scheuber und seine Mitmusiker Nook und Markus betraten die Bühne. „Guten Tag, guten Morgen, guten Kaffee – Scheuber – und los“, so die begrüßenden Worte von Frontmann Dirk Scheuber. Die Scheinwerfer tauchten die drei Herren in rotes Licht, als es mit „Space“ in die Vollen ging. Da der Einlass noch lief, war vor der Stage noch nicht so viel los, aber die ersten Fans tanzten und sangen schon mit. Es gab wohl kleine soundtechnische Probleme, denn Dirks Stimme klang ab und an recht dünn und auch ein wenig schräg. Weiter ging es dann mit „Human“, wo der etwas unsicher wirkende Sänger seinen Text die ganze Zeit von einem bereitstehenden Tablet ablas. Drummer Nook war ganz in sein Spiel vertieft und Keyboarder Markus ging mit der Musik mit. Als dann die Bühne blau erstrahlte und „Spiritwalker“ erklang war der Saal schon recht gut gefüllt und so wurde auch der Beifall immer reichhaltiger. Leider wurde die Interaktion seitens der Musiker nicht üppiger – schade. Weil es im Saal nun immer wärmer wurde, brachte ich meine Winterjacke nun doch zur Garderobe, wo ich recht lang anstehen musste. So bekam ich dann fast nur noch den Schluss des Sets mit, als Dirk sich mit den Worten „Viel Spaß bei diesem coolen Festival mit coolen Bands“ verabschiedete. Der Anfang des Abends war also gemacht.

Prager Handgriff

Weiter ging es dann mit einer Formation, die schon recht lange in der elektronischen Szene unterwegs ist – Der Prager Handgriff. Sänger Stefan und sein Kollege Volker, der die Technik bediente, schalteten die Musik an und schon sollte es in die Vollen gehen mit „Bilder meiner Angst“. Jedoch funktionierte Stefans Mikrofon anfangs nicht, was allerdings recht bald behoben werden konnte und seine ersten Worte waren: „Wir haben früher angefangen, dann können wir länger spielen“. Und so konnte er mit seinen Fans nun zusammen singen. Vor der Bühne war es nämlich sehr voll und vom ersten Ton an wurde ausgelassen getanzt. „Das muss warm werden“ war eine Ansage an die Zuschauer, die auf jeden Fall gut umgesetzt wurde. Über die frühe Spielzeit am Tage meinte der Sänger scherzhaft: „Der Holger hat sich sicher gedacht – die alten Männer, die müssen bestimmt früh ins Bett.“ Mit diesem Lacher stimmte er den nächsten Track an, der durch Nebelfontänen am vorderen Bühnenrand begleitet wurde. Und weil es dem Duo wohl immer noch nicht ausgelassen genug war im Zuschauerraum, kam dann die Frage: „Wollt ihr mehr Tempo?“ Das wurde selbstverständlich bejaht und so kam „Schneller als das Licht“ zu seinen Ehren. Die Fans begrüßten das sehr und so wurde gestompt, getanzt und mitgegrölt. Das machte echt Spaß beim Zusehen und während wir zahlreiche Freunde, die ebenfalls anwesend waren, begrüßten, genossen wir einfach noch ein wenig die Darbietung. Den Höhepunkt bildete am Schluss der Moment, als Stefan sein Hemd auszog und ein „Fuck AFD“-Shirt zum Vorschein kam, was mit großem Gejohle und Beifall aufgenommen wurde. Passend dazu stimmte die Formation ihren Hit „Deutschland?“ an und wieder wurde lauthals mitgebrüllt. Es ging ordentlich ab und mit diesem Track verabschiedete sich die Band dann auch von ihren Fans. Gut gemacht, die Herren!

Vuduvox

Dann begaben wir uns an die kleinere EBM-Stage, die wieder links vom Einlass in dem kleinen Raum vor der Garderobe eingerichtet worden war. Hier machte das französisch-belgische Duo Vuduvox den Anfang. Frontmann J-C VTH stand hinter seinem riesigen Mikrofonständer, der einen schwarzen Stierschädel darstellte, und gab uns als erstes einen Song zum Besten, in dem es wohl auch um „Fetisch“ ging – da ich leider der französischen Sprache nicht mächtig bin, konnte ich die Tracks nicht so entziffern. Außerdem sah ich die Band das erste Mal live. Gitarrist Olivier T. war kaum zu erkennen, denn er trug eine Sonnenbrille und hatte sein Gesicht zur Hälfte mit einem Tuch verhüllt. Während er spielte, wechselte er aber immer wieder von einer Seite der Bühne auf die andere und zurück. Auch J-C war recht ausgelassen und tanzte zur eigenen Musik oder aber er kam an die erste Reihe heran und sang die Zuschauer direkt an. „Guten Tag – wir sind Vuduvox“, so seine kurze Begrüßung auf Deutsch. „The next one is a slow one“ – ja, von wegen. Es wurde vom Beat her sogar noch wilder als zuvor. Die Zuschauer bewegten sich nun auch mehr mit, als nur mit dem Fuß mitzuwippen. Dabei wurde die Szenerie auf der Stage in rotes und weißes Licht getaucht, was leider immer mal ein wenig blendete. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch und so ging es nach und nach immer ausgelassener zur Sache.

Formalin

Wir wechselten dann aber wieder zur großen Bühne, denn hier starteten Formalin aus Berlin durch. Auf der Leinwand über der Stage war eine Weltkugel zu sehen und Sänger Tominous tauchte aus dem roten Nebel auf, um mit den Worten „Let’s go“ zum ersten Song „Salvation“ durchzustarten.  Der Bass rumste ganz schön und mit einem Grinsen im Gesicht tobte der Frontmann über die Bretter, die die Welt bedeuten. Im Hintergrund hatte Gabor noch mit einigen technischen Problemen zu kämpfen, doch als seine Keys dann endlich das taten, was er wollte, stieg auch er ausgelassen in den Gig ein. Weiße Lichtkegel tobten im Rhythmus der Musik ebenfalls hin und her. „Wunderschönen guten Abend – wir sind Formalin. Dann lasst uns mal ein bisschen Spaß haben.“ Gesagt, getan – mit „Tied and Blinded“, was mit dem passenden Musikvideo auf der Leinwand begleitet wurde, konnte der Industrial-Reigen weitergehen. Tominous zog schon seine Jacke aus und feuerte das Publikum an. Das funktionierte auch recht gut, denn es wurde mitgeklatscht und überall waren Tanzende im Saal zu sehen. Immer wieder zeigte Gabor hier, passend zum Text, den Stinkefinger – die beiden lebten ihre Songs regelrecht. Bei „Above the sun“ kam Gabor kurz mit vor an den Bühnenrand, während sein Kollege auch noch seine Weste auszog und nun im roten Unterhemd über die Stage tanzte – es wurde aber auch im Saal immer wärmer und die Stimmung nahm mächtig Fahrt auf. Die irren Geräusche, die Gabor mit seiner Technik da fabrizierte, waren abgefahren und erinnerten mich an die Techno-Zeiten der 1990er, als Acid noch in war. Während „Wipe it out“ erklang, pilgerten wir schon wieder zur EBM-Bühne. Doch schnell kam ich zurück, denn das Duo machte gute Laune. Zu „Fallout“ spielte Gabor einige Sounds live ein, was sein Partner sehr betonte – darauf waren sie stolz – es kam also nicht alles vom Band. Am Ende dieses Stück stand Tominous mit erhobener Faust im Nebel und wurde dabei von hinten angestrahlt – ein cooles Bild. Und dann kam für mich der Höhepunkt des Sets – „Yuppiescum“ erklang und überall wurde mitgeklatscht – „sehr sexy Leipzig“ – oder aber auch wild getanzt. Der Bass knallte richtig durch und so wurde es eine großartige Party. Danke! Dieser Gig war wahrlich ein Highlight des Festivals!

Elm

Während Formalin den großen Saal zum Tanzen brachten, begann der Auftritt von ELM mit weiblichem Gestöhne, das aus den Boxen erklang. Nanu, was war das denn? Dann kam der Musiker Peter Elm selbst auf die Bühne und die Musik nahm Fahrt auf. Er tanzte zu den eigenen Klängen ausgelassen drauf los, während die Scheinwerfer alles in oranges Licht tauchten. Auch hier waren es zum Teil französische Liedtexte, die er uns zum Besten gab. Peter war gut gelaunt und meinte mit einem Augenzwinkern: „Don’t be afraid – pump it up“ und so wurde das Tanzen vor der Stage dann auch etwas wilder. So wurde es immer enger in dem kleinen Raum. Ein kurzes „Guten Abend“ ging fast unter, weil direkt „Wapenrustning“ angestimmt wurde. Während auf der Leinwand im Hintergrund die ganze Zeit das Logo des 1-Mann-Projektes zu sehen war, ging Peter selbst mit seinen Songs mit und tanzte von links nach rechts und von hinten nach vorn – er nutzte die Fläche der Bühne echt vollkommen aus. Das nenne ich mal Spielfreude und der amtliche EBM-Sound machte ja auch Spaß. Ich wuselte dann aber wieder rüber in den großen Saal, um noch ein wenig bei Formalin zu Tanzen.

T.O.Y.

Als dort dann umgebaut war, begannen T.O.Y. auf einmal, früher als angekündigt, mit ihrem Hit „Welcome to Spaceradio“. In den ersten Reihen wurde von den Fans lauthals mitgesungen, was Sänger Volker und seine Kollegen sichtlich freute. Drummer Marc war leider kaum zu erkennen, denn sein Instrument stand leider zu weit hinten auf der Stage im Dunkeln. „Schönen guten Abend Leipzig – schön, wieder bei euch zu sein“, so begrüßte die Formation ihr Publikum und schon wurde „Lies to tell“ angestimmt. Der Sound war hier wieder mal gut und weiße Lichtkegel wanderten zwischen den drei Herren hin und her. Der zweistimmige Gesang von Volker und Keyboarder Helge kam gut bei den Fans an und auch sie zeigten, was ihre Stimmbänder so konnten. Mit einem Stück, das „ein bisschen älter“ ist, ging es weiter. Gemeint war hier „Long distance ride“, wo das Publikum im Takt mitklatschte. Volker konnte kaum stillstehen und lief immer wieder auf der Stage hin und her, während Helge hinter seinen Instrumenten herumtanzte. Die Bandmitglieder waren vor ihrem Gig im Saal herumgelaufen und hatten sich mit einigen Fans unterhalten und so „Als nächstes kommt dein Lied“ sagte der Frontmann zu einer Person in den ersten Reihen – sie hatten wohl eben noch darüber gesprochen. Dieser Fan und der Rest im Saal freute sich nun also über „Three words“ und auch über „Dream with me“, was im Anschluss zum Besten gegeben wurde. Dabei stand der Sänger in einem Lichtstern, was echt toll aussah. In einem der Stücke wurde auf einmal vom eigenen Text hin zum The Beloved-Hit „Sweet harmony“ gewechselt, was die Massen lautstark mitsangen. Rotes und gelbes Licht war dann hier die optische Untermalung.

No sleep by the machine

Dann ging es aber auch schon wieder zur EBM-Stage, denn nun waren die Schweden von No sleep by the machine an der Reihe. Als die beiden Herren auf die Bühne kam, wurde unter den Zuschauern gejubelt. Sänger TB war wild entschlossen für ausgelassene Stimmung zu sorgen und sofort brüllte er seinen Text raus – „Do you know what to think?“ An den E-Drums drosch S. Nutzoid ganz cool auf die Felle ein und wirkte absolut entspannt. Die Gestik und Mimik von TB waren absolut ausdrucksstark – er meinte wirklich, was er da sang. Dabei stand er keine Sekunde still und kam immer wieder an die erste Reihe ran, wo er die Fans einzeln ansang. Dabei riss er jedes Mal seine Augen so weit auf, dass ich Angst hatte, sie springen ihm gleich aus den Höhlen. Die Zuschauer ließen sich von dieser Energie anstecken und so wurde es warm und eng vor der Stage – die Tänzer gaben sich den Rhythmen hin. Das Licht wechselte von weiß zu grün und zurück. Der Beat wurde immer schneller und so auch die Tanzbewegungen auf und vor der Bühne. Gemeinsam verausgabten sich Musiker und Publikum – so muss es sein. Hier wurde EBM in Reinform zelebriert – cooles Ding!

Aesthetic Perfection

Ein weiteres Highlight stand nun auf der großen Bühne an – der Gig von Aesthetic Perfection. Rotes Licht färbte den Nebel und daraus trat Frontmann Daniel Graves mit Hut und glitzernder Jacke hervor. Dabei grinste er breit und stimmte „Love like lies“ an. Anfangs war etwas viel Nebel auf der Stage, doch zum Glück verzog er sich dann auch wieder und so war Live-Keyboarder Elliot zu erkennen, wie er hinten an den Instrumenten lostobte – das heißt, er sprang herum oder aber tanzte ausgelassen – das machte echt Laune, ihm zuzusehen. Der Sound war wieder großartig und die Strobos zuckten im Rhythmus der Musik mit. Mit einem „Good evening Leipzig“ wurden wir begrüßt und dann ergänzte Daniel noch: „So good to be back with you“. Als die ersten Töne von „Antibody“ erklangen, jubelte die Menge und die Party ging los. Da stand dann wirklich niemand mehr im Saal still und es war voll vor der Stage. Der Sänger und sein Publikum sprangen um Wette auf und ab und auch er tanzte sich die Seele aus dem Leib beim Singen. Der Funke sprang wahrlich über und so hatten alle ihren Spaß. Nach „Rhythm & control“ war „Inhuman“ an der Reihe und hier zeigte der amerikanische Musiker, dass er ein wahrer Showman ist – mit ausgebreiteten Armen stand er in der Mitte der Bühne in einem Lichterstern und präsentierte sich und seine Klänge. Das sah nicht nur toll aus, nein, es war auch zu erkennen, dass er das, was er da tat, wirklich gern machte. Die Stimmung hätte nicht besser sein können und „The siren“ tat dazu sein Übriges. Die Arme im Publikum waren oben, es wurde mitgeklatscht und weiter ausgelassen getanzt. Anschließend stellte Daniel verschmitzt die Frage „Do you know this one?“ – und natürlich kannten die Fans „Never enough“ und bejubelten es anständig. Der Text wurde hier mitgesungen und der Musiker grinste noch breiter, wenn das überhaupt ging. Mit dem Britney Spears-Cover „Bye bye bye“ brachte er sicherlich einige im Saal zum Staunen – hatte er doch aus diesem Track eine Art Ballade gemacht – cooles Teil! Als dann aber „LAX“ erklang, mussten wir ein letztes Mal die Bühne wechseln.

Container 90

Die EBM-Stage hatte als Headliner Container 90 im Angebot. Wir hatten die Jungs noch nie live gesehen und so ließen wir uns das nicht entgehen. Frontmann Ronny kam mit freiem Oberkörper und Hosenträgern daher. Auf dem Kopf trug er eine Mütze. Sein Kollege Jonas stand an den Keyboards und griff auch schnell zum Mikrofon. Zur Begrüßung verkündete das Duo: „We are Container 90 and we are here to make EBM great again.“ Gesagt, getan und schon erklang „EBM Radio“. Die Fans der Formation rasteten direkt bei den ersten Tönen aus und es bildete sich ein Moshpit vor der kleinen Bühne. Ronny fand das „wonderful“. Der zweistimmige Gesang – oder sollte ich es Gebrüll nennen? – war aggressiv und doch irgendwie cool. Der Sänger hatte mächtig Spaß an der guten Stimmung im Publikum und poste auch hin und wieder für die anwesenden Fotografen. Im Anschluss forderte er die Menge auf, „Fuck you Container 90“ zu rufen. Da die Zuschauer die Band aber mochten, wurde dieser Bitte nicht wirklich Folge geleistet. Dennoch ging es dann mit „Raise your finger“ weiter und nun waren auf und vor der Bühne Stinkefinger zu sehen. Der Moshpit wurde immer größer und so der Platz für die anderen im Auditorium immer geringer. Im Hintergrund lief die ganze Zeit über ein Video mit Roller Derby – ein echt brutaler Sport. Die Darstellerinnen wurden im nächsten Track schließlich besungen – „Roller Derby Girls“ erschallte und wir suchten das Weite, denn wir wollten keine Ellenbogen oder dergleichen in den Rippen haben. Ausgelassene EBM-Tänzer nehmen da nämlich manchmal keine Rücksicht. Aber sollten sie ruhig ihren Spaß haben – das schwedische Duo sorgte auf jeden Fall für mächtig Party und die Laune hätte nicht besser sein können.

Apoptygma Berzerk

Die andere skandinavische Headliner-Formation des Abends war dann Apoptygma Berzerk aus Norwegen. Die Bühne wurde in Nebel gehüllt und als das Intro erklang, jubelten die Fans lautstark los. Schnell waren die Arme oben und als alle Musiker nach vorn kamen, brandete noch mehr Beifall auf. Frontmann Stephan schien gut gelaunt und legte mit einem lockeren „allright Leipzig“ und dem Song „Unicorn“ los. Dabei wurde er von unten angestrahlt, was ziemlich böse aussah. Der zweistimmige Gesang zusammen mit Keyboarder Jonas klang großartig – der Soundmann machte hier seine Arbeit ganz gut – nur die Gitarre von Angel, dessen Gesicht kaum zu erkennen war, war etwas laut, was aber dem Gesamtpaket nicht schadete. Das Licht war in lila und blau gehalten. Gemeinsam mit der Zuschauermeute wurde abgerockt und die Party war sofort auf dem Höhepunkt. Wer hier nicht tanzte oder im Takt mit sprang, der war wohl taub oder von den vorherigen Bands zu kaputt gespielt. „We’re Apoptygma Berzerk from Norwegen“, so die begrüßenden Worte und dann wurde zu „Eclipse“ mitgeklatscht. Und selbstverständlich funktionierte das Mitsingen beim Refrain super – immer wenn Stephan das Mikrofon in den Saal hielt, schallte ihm ein lautes „for a moment“ entgegen. Drummer Ted gab alles, nur war er leider kaum zu sehen, da er im Dunkeln auf der Bühne stand – schade. Die Anfeuerungsmaßnahmen von Jonas hätte es kaum gebraucht, aber dennoch heizten er und der Sänger der Band immer wieder noch weiter ein. Dabei lief Stephan von links nach rechts und zurück. Die Lichtstimmung wechselte immer wieder und so wurden die Musiker bei „Asleep or awake?“ in Rot getaucht. Wieder begeisterte der mehrstimmige Gesang und die Fans waren einfach nur glücklich. Als dann „Deep Red“ an der Reihe war, machten wir uns aber langsam auf den Heimweg, denn das viele Tanzen hatte uns geschafft.

Wir lauschten noch kurz den Gesängen von Band und Zuschauern, als wir an der Garderobe auf unsere Jacken warteten, und dann verabschiedeten wir uns auch schon. Das 8. E-Only war wieder mal ein gelungenes Festival. Dieses Mal war es nicht zu kalt in der Location und so wurde es ein toller Abend und wir sind auch im nächsten Jahr gern wieder mit von der Partie – bis dahin!

Autor: Scratchcat

Photos: Pyro

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